Bürgermeister

Peter Oestreich will Einbecks neuer Bürgermeister werden

Der 50jährige Einbecker Peter Oestreich (parteilos) kandidiert am 10. September 2006, für die Wahl zum hauptamtlichen Bürgermeister. Oestreich ist bei der Stadt Einbeck seit 1991 als technischer Angestellter beschäftigt - er ist staatlich geprüfter Umweltschutztechniker und kennt wie kaum ein anderer interne Dinge der Verwaltung und die Probleme der Stadt.

Unter einer kompetenten und zukunftsorientierten Führung kann die Stadt Einbeck eine herausragende wegweisende Führungsposition einnehmen, so Oestreich. Im Laufe seines ca. 15-jährigen beruflichen Werdeganges bei der Stadt Einbeck, konnte er zahlreiche fundierte, praxisnahe Erfahrungen im Bereich der Stadtverwaltung und mit den Einbecker Betrieben, bei denen er zudem auch kein Unbekannter ist, sammeln. Oestreich hat nicht das Ziel vor Augen, alles Bestehende zu verändern, aber vieles grundlegend, gerechter und verantwortungsvoller über das Personal zu deligieren. Vorgesetzte müßten ebenfalls lernen loszulassen und dem gut ausgebildetem Personal Entscheidungen zu überlassen. Das steigert die Motivation und Spaß an der Arbeit. Oestreich ist der Meinung, wer das früh genug erkennt, hat schon gewonnen ohne den Lottoschein vorher abgegeben zu haben.

Peter Oestreich ist verheiratet und Vater einer Tochter. Die Stellung der Bürger im privatwirtschaftlichen Bereich ist schon lange klar, sagt Oestreich. Hier sind die Bürger Kunden! Kein wirtschaftlich orientiertes Unternehmen kann es sich leisten, seine Kunden zu vernachlässigen. Der Servicegedanke steht im Vordergrund. In vielen Verwaltungen ist das leider noch keine Selbstverständlichkeit. Für Oestreich gilt: „Die Verwaltung ist für den Bürger da! Nicht der Bürger für die Verwaltung! Nicht die Bürger sollen laufen, sondern die Akten! Es kann nicht sein, dass Bürger von einem Sachbearbeiter zum nächsten geschickt werden und keiner will „zuständig“ sein. Sie, die Bürger, sollten im Mittelpunkt des Verwaltungshandelns stehen. Ein Beschwerdemanagement brauche ich nur, so Oestreich, wenn die Verwaltung nicht funktioniert. Die Schaffung eines „Ideenmanagements“ hingegen ist zielorientierter und dient der Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Der Werdegang des 50jährigen splittet sich wie folgt: In den Jahren 1971 bis 1975 erlernte er den Beruf des Elektroinstallateurs, von 1975 bis 1980 absolvierte er als Zeitsoldat seinen Wehrdienst, von 1980 bis 1988 war er tätig als Akustik-Facharbeiter und Bauleiter im elterlichen Betrieb. 1988 bis 1990 absolvierte er das Staatsexamen zum Umweltschutz-techniker und ist bei der Stadt Einbeck seit April 1991 in diesem Beruf tätig. Anschließend hat er privat weitere Ausbildungen und Prüfungen gemeistert, wie z.B. TÜV -zertifizierter Öko-Auditor (Umweltbetriebsprüfer), TÜV - zertifizierter Gewässerschutzbeauftragter, Baubiologe IBN (Institut für Baubiologie u. Ökologie) und die TÜV-/ Getifix Kenntnisprüfung für Schimmelpilzsanierung in Bremen mit Erfolg abgelegt.

Abschließend gab Peter Oestreich in dem Gespräch gegenüber der >>EM<< zu verstehen, dass er motiviert ist und ihn die Aufgabe als solches reizt: Gestalten zu können, mit vielen Menschen in Kontakt zu kommen und in nicht immer einfachen Interessenkonstellationen Entscheidungen durchzusetzen. Freunde zu haben ist wichtig, aber jedermanns Freund zu sein, dass muß ich nicht haben, so Oestreich.

Als Bürgermeister werde ich ansprechbar sein auch außerhalb der „Sprechstunden“ und des Wahlkampfes, denn ich weiß, dass Probleme sich auch nicht an bestimmte Zeiten halten.

Einen Einblick in seine Sichtweisen und Vorstellungen zu einigen Schwerpunktbereichen des Wahlkampfes werden Anfang 2006 veröffentlicht, meint Oestreich.

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